Wieder einmal die Religion...

Grüße! Nun einmal ein Eintrag, der sich nicht um die Fortsetzungsgeschichte dreht. Nachher kommt natürlich wieder ein Teil der Geschichte, ich bin gerade so schön inspiriert

 

Jedenfalls zu dem Thema Religion: Das beschäftigt mich in letzter Zeit doch recht viel. Warum wird man in der heutigen Gesellschaft so strange angeschaut, wenn man sagt "Hey, ich finds zwar ganz nett, was ihr da glaubt, aber so ganz meins ist es nicht!" 

Ich ernte immer recht skeptische Blicke von 2 Freunden, mit anderen rede ich darüber meist gar nicht. Vielen ist Religion auch einfach nicht so wichtig. D.h. schon wichtig, aber nicht in der Hinsicht, dass man Leute darüber identifiziert, was man glaubt. Diese 2 Freunde, die es nicht so gut heißen, wenn ich über Religion und meine eigenen Ansichten rede, identifizieren Gut und Böse über ihre Religion. Dies bedeutet gleichermaßen, dass sie meine Ansichten schlecht finden, denn sie sind nicht mit ihrer Religion kompatibel. 

Die Mehrheit der großen Religionen auf der Erde hat sich auf die Monotheistische Schiene begeben, also die "Ein-Gott"-Religionen. Das ist wohl schön und gut, aber ich kann mir persönlich einfach keinen Gott vorstellen, der irgendwo als astrales, unsichtbares Wesen vor sich hin existiert und irgendwie mit Gedankenkraft alles bestimmt, erschafft und durchdacht hat.

Ich will jetzt hier nicht Werbung für meine Ideen und EInstellungen machen, ich will nur aufzeigen, dass es eben auch anders geht. 

Man muss nicht jeden gleich verurteilen, der was anderes glaubt. Ich für meinen Teil glaube an mehrere Götter und Göttinnen, die jeder einen anderen Aspekt des Lebens beleuchten. Für mich ist das einfach so, denn so hat man in jeder Lebenslage jemanden, an den man sich wenden kann. Dem man dankbar sein kann. 

Grundsätzlich habe ich selbst nichts gegen andere Religionen. Mein eigentlicher Punkt ist ja: Solange jeder frei ist und entscheiden kann, wie er sein Leben lebt und an was er glaubt, wie er diesen Glauben auslebt und wo und wann - dann ist alles in bester Ordnung

NUR: Viele Leute sind nicht so tolerant. Egal in welcher Lebenslage, es gibt aber immer Leute, die einen für seine Art verurteilen. Aber fast bei nichts extremer als beim Thema der Religion!!

Sage ich jemandem, dass ich nicht viel davon halte, in die Kirche zu gehen tu ich das nur, wenn mich jemand fragt. Das Thema ist so heikel geworden... dabei könnte alles so einfach sein. Wenn Menschen (und alle anderen Wesen ) natürlicher mit ihrem Glauben umgehen würden, wäre das doch alles kein Problem. Und jedem vor allem das lassen, was er/sie machen möchte, glauben möchte und vertritt!

 

Vielen Dank  

17.9.10 12:23

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bisher 6 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Schatten der Schläfer / Website (17.9.10 13:14)
Das Leben ist eine Suppe. Zu den Zutaten für eine Suppe gehören unter anderem Wasser, Salz, Rindfleisch (für die Brühe) sowie eventuell noch Nudeln, Eier und Gemüse. Niemand käme jedoch auf die Idee, dass zu den Zutaten einer guten Suppe Rattengift gehöre. Demnach lässt man am besten die Religion aus dem Leben.


Aladrya (17.9.10 15:21)
Mh...Schatten der Schläfer...
Was genau möchtest du denn damit jetzt aussagen?
Dass "man" ,also alle am besten die Religion aus dem Leben lassen, dass du selbst das so handhabst (wenn ja wär eine Bgründung vielleicht effektiver als solch ein bildlicher Vergleich), oder das C. nicht in dieser Weise darüber diskutieren sollte?


Ithilgwath (17.9.10 15:49)
Ich glaube nach dem Tod geschied das mit dir, was du dir darunter Vorstellst.
Das Mit den Göttern und Göttinnen solltest du mal erläutern, vor allem aber: wieso sollten Götter Geschlechter haben? Es sind doch keine Reizbaren Lebewesen..... ;-)


Pascale / Website (17.9.10 18:41)
Religion: Ein ewig langes Thema


Schatten der Schläfer / Website (17.9.10 19:19)
Aladrya, siehe dazu meine Artikel auf meinem Weblog unter der Kategorie »Religionskritik/Atheismus«.


Aladrya (18.9.10 17:06)
Nein danke =D Keine Zeit
Nur wer etwas schreibt sollte dies vielleicht auch aussagekräftig tun und nicht anhand von Suppen und Gift. Zumal dein Beispiel ein großes Interpretationsspektrum bietet und das ist ja auch nicht der Sinn einer "Antwort".
^^

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