~Teil 3~

Am dritten Tag ihrer Reise sahen sie bereits den Fuß des Orchal-Gebirges. Die majestätischen Berge wirkten wie die Grenze der Welt, als müsse jeder, der es wagte, sie zu erklimmen, auf der anderen Seite hinunter stürzen ohne jemals wieder das Licht der Sonne zu sehen.

Dieses beunruhigende Gebirge über ihnen tronend, erreichte die kleine Gruppe schließlich bei Sonnenuntergang die ersten Ausläufer der Berge. 

"Sucht die Quelle und einen sicheren Platz. Wir werden hier die Nacht verweilen und bei Sonnenaufgang in die Berge aufbrechen." Elanores Befehl wurde umgehend in die Tat umgesetzt. Jeder wusste, dass es keine gute Idee war, unausgeruht und bei Nacht die Berge zu erklimmen, denn zu gefährlich waren die klaffenden Spalten zwischen den Felsen, die nur darauf warteten, dass sich ein unvorsichtiger Wanderer in ihnen verlor.

Yluna machte sich zur Aufgabe, Wasser von der Quelle zu holen. Sie wusste, genau wie Elanore, dass jene nicht weit entfernt sein konnte, denn sie waren den sprudelnden, ihnen entgegenfließenden Fluss Fluss schon eine Weile entlang gelaufen auf ihrer Reise. Die Quelle, die der Welt wohltuend kaltes, klares Wasser spendete, fand Yluna tatsächlich kaum 200 Schritte von ihrem Rastplatz entfernt. Hier war es waldig und ruhig, die Tiere ließen sich wenig sehen und Yluna hoffte inständig, dass dies kein schlechtes Omen war.

Als sie ihr Gesicht benetzt und ein paar Handvoll Wasser zu sich genommen hatte, fühlte sie das Leben in ihr und um sie herum und war sich sicher, dass die Ruhe der Natur ihnen zu Ehren eingetreten war, so dass sich die Elfen ausruhen und neue Kraft schöpfen konnten.

Mit zwei Wasserschläuchen gefüllt mit frischem Quellwasser begab sie sich zurück in das kleine Lager, welches sich auf einer kleinen Lichtung vor ihr auftat. Sie berichtete ihren Gefährten von dem wohltuenden Wasser und reichte Elanore ihre Wasserschläuche.

Elanore bedankte sich bei ihr und wandte sich sofort an die anderen Hochelfen im Lager: 

"Brüder und Schwestern. Ich weiß, das, was uns noch bevorsteht wird uns viel abverlangen, jedoch hoffe ich, dass jeder von euch seinem Herzen folgt. Lasst uns nun ausruhe, trinken und essen. Die Berge sind stark, aber wir sind Hochelfen, eine Gemeinschaft, die schon seit Jahrhunderten ihren Weg friedlich mit der Natur vereint. Lasst uns dies nie vergessen."

Als die Nacht hereinbrach legten sich die Elfen nieder. Das bedrückende Gefühl der über ihnen tronenden Berge war zwar durch ihre Zuversicht und Sicherheit verblasst, aber ganz konnte es niemand aus seinem Kopf verbannen.

 

<Fortsetzng folgt!>

19.8.10 14:49

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bisher 5 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Ithilgwath (20.8.10 19:37)
Jetzt ist wochenende, hoffentlich küsst dich die Muße!!!
warte warte sehnsüchtig auf den Fortlauf der Geschichte, das das, was du schreibst gut ist, brauch ich ja wohl nicht zu sagen!!!!Gemeinsam können wir noch was erreichen!

Freundschaftlichen elfen-
Gruß Ithilgwath


Ithilgwath (21.8.10 13:53)
Und? wie siehts aus mit der Fortsetzung?

Grüße


Ithilgwath (21.8.10 21:07)
Wieder vergeblich gespannt gewartet


Cîwedhel (21.8.10 23:13)
Es tut mir im Herzen weh, Erwartungen zu enttäuschen, aber die letzten 48 Stunden waren alles andere als inspirierend. Vielleicht schaffe ich morgen wieder ein Stückchen, ich weiß ich hatte 1 Teil pro Tag angekündigt, aber manchmal ist dies einfach schlichtweg nicht möglich.

Ich hoffe Ihr und besonders du, liebe Ithilgwath, habt Verständnis!

Allerbeste Grüße,
Cîwedhel


Ithilgwath (22.8.10 10:45)
Ist ok, schreib, wenn du Einfälle hast....
Ich freue mich nur eben drauf.
Ich wollte nur nicht, das du aufgibst.

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